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Methode

Erstellen eines Forstregisters und Definition der Projektgrenzen nach  ISO 14064-2

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Festlegen der Projektstrategie mit dem Waldbesitzer (Vorratsmanagment oder Vorratssteigerung)

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Kalkulation der Biomasse aufgrund der ermittelten Vorratsfestmeters im Wald sowie des jährlichen Zuwachses 

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Abschlag der zu erwartenden Ernteverluste und Einteilung des Holzvorrats nach erwarteter Nutzung

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Berechnung der stofflich genutzten Holzmenge und erstellen der greenfee ® Token 

Forstliche Bewirtschaftungsstrategien

Stock receipt

Vorratserhalt:

Anhand des Forstregisters wird unter Einbezug der Bonität des Bestands sowie des erwarteten Zielvorrats in der Projektlaufzeit die Speicherleistung und Senkenleistung berechnet. Wenn der vorhandene Holzvorrat den oberen Richtwert der Forstertragstafeln übersteigt oder innerhalb der vorgegebenen Bandbreite liegt, kann eine Strategie zur Vorratsbewahrung umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang legen wir gemeinsam mit dem Waldeigentümer einen Zielvorrat fest, der zwischen dem unteren und oberen Richtwert der Forstertragstafeln lieg und der im geplanten Dauerwald nicht unterschritten werden soll. Die CO₂-Speicherleistung wird dann anhand des Zielvorrats und dem unteren Richtwert definiert. Die Einhaltung dieser Verpflichtung wird jährlich überprüft indem die Holzernte und der Zuwachs erfasst werden.

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Vorratssteigerung:

Wenn der gegenwärtige Holzvorrat unterhalb oder innerhalb der vorgegebenen Zielgrößen nach den Forstertragstafeln liegt, kann eine Strategie zur Vorratssteigerung beschlossen werden. In diesem Fall kann sich der Waldeigentümer dazu verpflichten, den durchschnittlichen Holzvorrat bis zum oberen Modellwert oder darüber zu erhöhen, in Übereinstimmung mit seinen forstwirtschaftlichen Plänen. Die Differenz zwischen dem angestrebten und dem aktuellen durchschnittlichen Vorrat pro Hektar [Vfm/ha] bestimmt die geplante CO₂-Speicherleistung. Die tatsächliche CO₂-Speicherleistung wird jährlich anhand der Holzerntemeldung und des Zuwachses berechnet und in Form von Zertifikaten gutgeschrieben.

Unser Greenfee®Token wurde gemäß den Anforderungen der Qu.a.l.ity Kriterien der Europäischen Union für einen EU-weiten freiwilligen Rahmen zur Zertifizierung der CO₂-Entnahme entwickelt.

Wie erfolgt die CO₂-Speicher Quantifizierung?

Durch unsere Methodik der Speicher und Senkenleistungsberechnung in unseren Projektwäldern - in enger Zusammenarbeit mit unseren forstwirtschaftlichen Partnern - können wir eine wissenschaftlich fundierte und konkrete CO₂-Speicherung sicherstellen.

Wie stellt Greenkeeper die Additionalität (Zusätzlichkeit) der Projekte sicher?

Um sicherzustellen, dass durch unsere Klimaprojekte mehr CO₂ gespeichert wird als ohne sie, kollaborieren wir ausschließlich mit professionell arbeitenden Forstbetrieben. War deren Haupteinnahmequelle bisher die Holzproduktion, so können sie nun durch die Projekteinnahmen die CO₂-Speicherung erhöhen und die Biodiversität fördern. Die Projektpartner von Greenkeeper verlängern die durchschnittliche Lebenszeit von Bäumen, wodurch mehr Kohlenstoff gebunden und gespeichert werden kann. Durch die mit den Forstbetrieben angestrebte Umstrukturierung der Wälder hin zu Dauerwäldern kann eine nachhaltige Speicherung des CO₂ gewährleistet werden.

Wie ist die langfristige Speicherung in unseren Klimaprojekten?

Unsere Forstpartner verpflichten sich die CO₂-Speicherkapazität ihrer Wälder zu erhöhen und die Biodiversität zu verbessern. Für eine dauerhafte Bindung des CO₂ über die Projektzeiträume hinaus, zertifizieren wir nur jenen CO₂-Speicher, der in langlebige Holzprodukte umgewandelt wird. Nach Angaben des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) führt dies dazu, dass das so gebundene CO₂ erst nach über 100 Jahren abgebaut wird. Gleichzeitig reduziert der Einsatz von nachhaltigen Holzprodukten den Verbrauch von CO₂-intensiven Materialien wie Zement, was die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder unterstreicht.

Welchen Beitrag Greenkeeper zur Nachhaltigkeit leistet?

Unser Ziel geht über die bloße Sicherstellung des Erhalts der Wälder hinaus. Wir streben danach, eine weltweite Gemeinschaft zu formen, die sich aus engagierten Unternehmen, Einzelpersonen und Partnern im Forstbereich zusammensetzt. In gemeinsamer Anstrengung widmen wir uns dem Schutz und der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder, denn jeder Baum zählt!

Link zur EU-Pressemitteilung :

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